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Rundreise Klassisches Griechenland
Eine kombinierte 9-Tage Busreise im Kreuzfahrtstil
1.
TAG: ANREISE NACH ANCONA - EINSCHIFFUNG
Anreise nach Ancona. Abfahrt des Fährschiffes nach Griechenland (Einschiffung)
Kabinenbelegung. Erleben Sie eine Minikreuzfahrt in der Adria und im Ionischen
Meer. Ein erholsamer Tag an Bord. Abendessen und Übernachtung an Bord.
2: TAG: ANKUNFT IM HAFEN VON PATRAS - ANTIKES HEILIGTUM OLYMPIA -
ÜBERNACHTUING IN SPARTA
Ankunft im Hafen von Patras nach ca. 22 Std. auf dem Fährschiff. Weiterfahrt
nach Olympia, der Wiege der Olympischen Spiele. Die Ausgrabungen haben ergeben,
dass schon seit 1000 v.Chr. sportliche Wettbewerbe im Heiligtum der
Überlieferung nach zu Ehren der Pelops ausgetragen wurden, der nach griech.
Mythologie der Sohn des Königs Tantalus war und der griech. Halbinsel
Peloponnes seinen Namen gab. Seit 776 v. Chr. werden Olympische Spiele
regelmäßig alle vier Jahre abgehalten. Sie entwickelten sich zu hoher Blüte bis
zum Jahre 576 v. Chr. Die Kämpfe wurden immer im Sommer bei Vollmond zwischen
Ende Juni und Anfang September ausgetragen und dauerten 5 Tage. Die Namen der
Sieger wurden auf einer Zeittafel festgehalten. Seit Jahrhunderten finden die
Olympischen Spiele alle 4 Jahre statt. Die Verbreitung des Christentums brachte
radikale religiöse und gesellschaftliche Umwälzungen mit sich. Der Verfall
begann und zum Schluss wurden sie durch ein Dekret des christlich-römischen
Königs Theodosius verboten. Besichtigung der Ausgrabungsstätten des antiken
Olympia und des Museums. Nachmittags Weiterfahrt entlang der Westküste
desPeloponnes entlang bis Kiparissia und von dort über Kalamata nach Sparta.
Abendessen und Übernachtung.
3. TAG: SPARTA - MISTRAS - WEITERFAHRT ÜBER TRIPOLIS NACH LOUTRAKI
AM GOLF VON KORINTH (245 Km)
Mistras bei Sparta liegt bei der mittelalterlichen Ruinenstadt, dem
bedeutendsten Denkmal spätbyzantinischer Zeit des 13. - 15. Jhdt. ist. Hier
fanden bedeutende Begegnungen und Vermählungen zwischen
Griechisch-Byzantinischen Fürsten und westlichen Prinzessinnen statt, die
Goethe in Faust II zur Schilderung der Vermählung von Faust und Helena
veranlasste. Vormittag Besuch und Führung der Kirchen und Klöster der
Ruinenstadt Mistras. An der Nordseite der Stadtmauer sehen wir das Klöster
Pantanassa aus dem 15. Jahrhundert mit Wandmalereien in leuchtenden Farben und
einer Kirche, die durch ihre ausgewogenen Proportionen auffällt. Das Kloster
ist das am besten erhaltene Bauwerk in Mistras und als einziges heute noch
erhalten und von gastfreundlichen Nonnen bewohnt. Im Schutz dieser schon durch
ihre Lage uneinnehmbaren Festung mit ihren mächtigen Türmen und Wehranlagen
konnte sich Mistras in byzantinischer Zeit zu einem wichtigen geistigen Zentrum
entwickeln. Metropoliten, Fürsten, aufgeklärte Äbte, Gründer philosophischer
Schulen, Mönche, Künstler, Größen des Geisteslebens haben diese Stadt zur Wiege
der Renaissance in Europa werden lassen. Weiterfahrt nach Tolon oder Loutraki.
Abendessen - Übernachtung.
4. TAG: AUSFLUG ZUM BERGDORF KALAVRITA MIT BESUCH DER HISTORISCHEN
KLÖSTER MEGA SPILEON - AGHIA LAVRA - SEENGROTTE UND EINE ERLEBNISFAHRT MIT DER
BERÜHMTEN ZAHNRADBAHN
Morgens nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus bis Diakofton, ein kleines
Dorf an der Küste des Nordpeloponnes. Von dort Talfahrt mit der Zahnradbahn zum
Bergdorf Kalavrita, eine Fahrt, die wegen der landschaftlichen Schönheit ein
Erlebnis ist. Der Aufstieg in der tiefen Schlucht, die Aussicht und die
majestätische Landschaft werden Ihnen in Erinnerung bleiben. Anschließend
besuchen wir Kalavrita, das auch durch seine zahlreichen Quellen und seinen
Wasserreichtums bekannt ist. Diesem Umstand hat der Ort seinen Namen zu
verdanken (Kalavrita: mit guten Quellen). In einer einstündigen Entfernung
befindet sich die Festung "Kastron tis Orias", eine der romantischsten
mittelalterlichen Burgen. Außerhalb von Kalavryta besuchen wir einen
Käsereibetrieb des traditionellen griechischen Käses "Feta". Bei vorhandener
Zeit, die vom Fahrplan der Zahnradbahn abhängt, besuchen wir auf Wunsch der
Gruppe die Seengrotte und eventuell einen Forellenzuchtbetrieb. Frühnachmittags
Rückfahrt über Kalavryta (auch unrühmlich bekannt wegen der Ermordung von 1000
griechischen Männern der Zerstörung des Ortes im Jahr 1943 durch deutsche
Truppen) nach Diakofton und dort machen wir einen kleinen Abstecher zum Besuch
des Klosters Mega Spileon. Die Aussicht von dem etwa 1000 Meter hoch gelegenen
Vorplatz ist wahrhaft überwältigend und atemberaubend. Das Kloster wurde im
Jahre 362 in eine Felseneinhöhlung, in die Steilwand des Helmos, gebaut. Es
brannte mehrmals ab und wurde immer wieder aufgebaut. Sie sehen schöne
Wandmalereien. Bodenmosaike, ein herrliches bronzenes Tor und im Museum
jahrhundertealte Ikonostasen, Vasen und Evangelienbücher.
5. TAG: ARGOLIS (MYKENÄ- NAUPLIA- EPIDAURUS-ALTKORINTH)- ATHEN (360
Km)
Nach dem Frühstück Fahrt zum Besuch der archäologischen Stätte von Mykenä. Eine
der ältesten Städte nicht nur Europas, sondern auch ganzen Welt, die durch den
Trojanische Krieg berühmt geworden ist. Im Raum der Akropolis sieht man, wenn
man durch das weltbekannte Löwentor eintritt, rechts die Überreste einiger
antikerHäuser. Der Weg führt zum Königspalast. Die Wandgemälde und Gefäße, die
hier gefunden wurden, sowie die außerordentlich reichen Schätze aus den
Königsgräbern befinden sich heute in Athen. Mykenä war tatsächlich Palast und
Festung zugleich, vollständig ausgerüstet mit Zisternen und großen neuen
Kuppelgräber, von welchen das so genannte ´Grab des Agamemnon oder Schatzhaus
des Atreus´ das eindrucksvollste ist. Diese Gräber sind mit riesigen
Bienenstöcken vergleichbar. Außerhalb der Akropolis wurden auch die Überreste
großer Häuser gefunden, in denen man noch Tafeln mit Inschriften aus
mykenischer Zeit findet. Die Stadt erlebte ihre Blütezeit in der archaischen
Periode. Zahlreich sind die Sagen und Überlieferungen, welche mit dieser
wichtigen Stadt des Peloponnes im Zusammenhang stehen. Mykenä war außerdem,
neben Argos und Theben, ein berühmtes Zentrum der Kunst, der Wissenschaft und
besonders der Skulptur. Während der Zeit des Königs Agamemnon wurde Mykenä die
stärkste und mächtigste Stadt Griechenlands. Anschließend Fahrt nach Nauplia,
die erste Hauptstadt des befreiten Griechenlands im 19. Jhdt... Nauplia ist
eine der reizvollsten Städte des Landes, die ihre lokale Färbung bewahrt haben.
Die Stadt hat etwas Aristokratischen an sich, mit kleinen Gassen, den alten
herrschaftlichen Häusern. Zwei Hügel beherrschen die Stadt: der Hügel Palamidi
und der Hügel Akronauplia. Die Festung Palamidi ist heute an der Ostseite
bequem zugänglich; Romantiker können über die steilen Stufen unter den
venezianischen Galerien hindurch hinaufsteigen. Die Stadt erstreckt sich im
Norden dieser Hügel. Im Nordosten liegt die kleine Insel Bourtzi, wo früher der
Scharfrichter wohnte. Im Westen erstreckt sich die weite Ebene von Argos. Von
den historischen Bauten der Stadt kann sich der Besucher heute die Wohnhäuser
des früheren Vizekönigs Graf Armansperg und des Prof. Maurer ansehen. Zu den
Sehenswürdigkeiten gehört auch der Bayerische Löwe am Eingang der Stadt, ein
Relief auf dem Felsen zum Gedenken an die bayrischen Soldaten, die in der
Pest-Epidemie von 1833-34 starben. Sehenswert ist auch das Archäologische
Museum und das Volkskunde-Museum der Stadt. Epidauros, berühmt in der antiken
Zeit für das Theater und den Tempel des Gottes der Medizin (Äskulap) Asklepios.
Epidauros und Argos waren Alliierte der Stadt Athen und später von Korinth. Zu
den vielen Baudenkmälern der Stadt gehören auch: das Theater und die Tempel des
Gottes Dionysios (Gott der Freude und des Weines), der Göttin Artemis (Göttin
der Jagd und der Lust). Alle 5 Jahre wurden die berühmten Asklepiia (Musik- und
Kampfwettbewerbe) gefeiert und es kamen Tausende von Musikern und Sportlern aus
ganz Griechenland nach Epidauros, um teilzunehmen. Wichtige Sehenswürdigkeiten
in Epidauros sind auch der Tempel des Gottes Asklepios aus dem 4. Jahrhundert
v.Chr.. Weiterfahrt nach Altkorinth. Korinth, kleine Hafenstadt am Golf von
Korinth, in der Nähe des berühmten Kanals, der das Festland vom Peloponnes
trennt. Korinth wurde eine große Seemacht im 8 Jahrhundert v. Chr., eine Macht,
die bis zum 3. Jahrhundert v.Chr. dauerte. Korinth mit einer Bevölkerung von
800.000 Einwohnern herrschte über ganz Westgriechenland mit vielen Kolonien in
Nordwestgriechenland (wie Korfu - Lefkas - Amvrakia und auch in Süditalien
(Syrakus). 196 v.Chr. wurde die Stadt durch die Römer fast völlig zerstört und
unter Caesar v. Chr. noch einmal erbaut. 51 - 52 n. Chr. lehrte hier der
Apostel Paulus und hatte sich vor dem römischen Statthalter Gallio für seine
Reden zu verantworten. Aber im Mittelalter war die Stadt unter venezianischer
und türkischer Herrschaft eine unwichtige Hafenstadt. Besichtigung der Agora
(Markt) und der Ausgrabungen des Apollotempels. Fortsetzung der Reise über den
Kanal von Korinth (der 1882 bis 1893 mit einer Tiefe von 80 m gebaut wurde)
nach Athen. Abendessen und Übernachtung.
6. TAG: STADTRUNDFAHRT IN ATHEN - AKROPOLIS - HAFENSTADT PIRÄUS -
GRIECHISCHER ABEND IN DER PLAKA
Athen hat seit 3 Jahrtausenden Höhen und Tiefen erlebt. In antiker Zeit hatte
es über 100.000 Einwohner, im Mittelalter unter türkischer Herrschaft war es
ein unbedeutendes Dorf geworden und nach der Unabhängigkeit wurde es 1834
wieder griechische Hauptstadt. Zusammen mit der Hafenstadt Piräus sind es heute
fast 4 Millionen Einwohner. Fast jeder dritte Grieche wohnt jetzt hier mit
allen Problemen des Straßenverkehrs und der Umwelt. Viel wurde für die
Olympischen Spiele 2004 saniert und neu erbaut. Aber den Besucher von auswärts
interessieren vor allem die vielen historischen Sehenswürdigkeiten aus der
Antike. Die Akropolis ist nicht nur das Wahrzeichen der Stadt Athen, sondern
auch das wichtigste Nationaldenkmal ganz Griechenlands. 155 Meter über dem
Meeresspiegel ragt das bebaute Felsplateau über der Millionenstadt und ist
schon von weither sichtbar. Sie wurde in heutiger Gestalt unter Perikles um 460
v.Chr. unter der Leitung des genialen Bildhauers Phidias völlig neu gestaltet.
Bereits im 2. Jahrtausend v. Chr. wurde der Berg von den Mykenern besiedelt. Im
Laufe der Jahrtausende wurden viele Bauten errichtet und wieder zerstört. Die
meisten der Gebäude, die heutzutage auf der Akropolis noch vorhanden sind,
stammen aus dem 5. bis 2. Jhdt. v. Chr. Die Bezeichnung "Akropolis" setzt sich
aus den beiden griechischen Worten "akros" (über) und "polis" (Stadt) zusammen.
In vielen griechischen Städten der Antike gab es eine Akropolis (so z.B. in
Lindos auf der Insel Rhodos oder in Mykene auf dem Peloponnes). Die Akropolis
von Athen ist jedoch die berühmteste. Auf einem flachen, 156 m hohen
Felsen stehen die zwischen 467 und 406 v. Chr. erbauten Propyläen, das
Erechtheion, der Nike-Tempel, der Parthenon-Tempel, in dem eine Statue der
Göttin Athene gestanden haben soll und das alte und neue Akropolis Museum. Die
Akropolis in Athen ist seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Athen ist das Zentrum der griechischen Kultur, der Geschichte, der
Wissenschaft, die Stadt der attischen Sonne, die Stadt, wo das heutige moderne
Herz Griechenlands schlägt. Stadtrundfahrt mit Besuch der Akropolis, dem
antiken Marktplatz Agora mit Hephaistostempel und der Säulenhalle Stoa des
Attalos, das schon 534 v.Chr. durch Thepsis ("Thepsiskarren") bekannte
Dionysostheater, das aus römischer Zeit stammende Odeion-Theater des Herodes
Attikus, in dem heute die Athener Festspiele stattfinden, die stimmungsvolle
Athener Altstadt Plaka , aus dem 19. Jhdt. der ehemalige Königpalast, die
Akademie der Wissenschaften, der Nationalbibliothek und der Universität, sowie
aus römisch-antiker Zeit das Hadrianstor und das Olymieion.
Unser Abendprogramm beginnt mit dem Besuch der Hafenstadt Piräus (kurze
Stadtrundfahrt). Heute ist Piräus Griechenlands größter Hafen und gleichzeitig
der drittgrößte Hafen im Mittelmeer nach Marseille und Genua. Rückfahrt von
Piräus nach Athen zur weltbekannten Altstadt von Athen, der Plaka. Hier, in
einer typisch griechischen Taverne in stimmungsvoller Atmosphäre wird das
Abendessen (auf Wunsch mit Folkloreschau und griechischen Liedern im Preis
inklusiv) in typisch griechischer Atmosphäre.
7. TAG: ATHEN - OSSIOS LOUKAS - DELPHI - PATRAS (350 Km)
Morgens Fahrt von Athen über die Autobahn Nord und die Orte Theben und Livadia
nach Delphi. Kurz vor Delphi machen wir einen Abstecher, um das bekannte und
bedeutende byzantinische Kloster von Ossios Loukas zu besuchen
(Weltkulturerbe). Weiterfahrt nach Delphi. Das bekannteste Orakel, wohin in der
Antike, Spenden gebracht wurden, um den Spruch der Schlange Pythia zu hören.
Wegen der vielen und reichen Einnahmen wurde Delphi schon im 8. Jhdt. v, Chr.
eine bedeutende Stadt, die man mit Korinth und Athen vergleichen konnte. Delphi
wurde später von römischem Imperator Sylla geplündert, aber 100 Jahre später
während der Zeit des römischen Imperators Adrianos wieder restauriert. Die
ersten Ausgrabungen begannen 1838 und wurden 1935 abgeschlossen. Das Heiligtum
des Apolls mit den Schatzhäusern (in denen die Städte Ihre Weihgeschenke
aufbewahrten) liegt am Südhang des Parnass. Den Mittelpunkt des heiligen
Bezirks bildete der alles beherrschende dorische Apollontempel. Zu beiden
Seiten der heiligen Straße, die zum Tempel führte, standen prunkvoller
Weihgaben, Denkmäler und Schatzhäusern. Nordwestlich von Tempel liegt das
bekannte Amphitheater, das bis zu 5.000 Zuschauer fasste und in dem die
Kultspiele zum Sieg Apolls über den Drachen Python aufgeführt wurden. In
einiger Entfernung westlich von hier wurden im Stadion alle vier Jahre die
Pythischen Wettkämpfe ausgetragen. Anschließend Weiterfahrt über die neue
Brücke nach Patras zur Einschiffung des Schiffes am Abend. Je nach Abfahrtszeit
Abendessen in Patras oder auf dem Schiff. Kabinenbelegung. Übernachtung.
8. TAG: MINIKREUZFAHRT VON PATRAS ÜBER KORFU NACH ITALIEN
Sie verbringen einen erholsamen Tag an Bord, Zeit um nachzudenken und
auszuruhen.
9. TAG: ANKUNFT IN VENEDIG
Ankunft in Venedig am frühen Morgen. Versäumen Sie nicht die beeindruckende
Kulisse bei der Einfahrt! Antritt der Heimreise.
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